Dienstag, 19. Dezember 2006

8. Aufgabe: Kommentar

Um ehrlich zu sein, und auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole und beginne langweilig zu werden, so muss ich auch zu diesem Text (bzw. Textausschnitt) sagen, dass er mir sehr gut gefallen hat. Er war verständlich geschrieben, auch wenn das Gebiet Weblog für einen noch Neuland ist, zahlreiche Link-Hinweise ermöglichen es, sich tiefer in die Materie hineinzuwagen.
Doch auch in diesem Text habe ich etwas gefunden, das ich doch kritisieren möchte. Der Autor schreibt, dass der Zeitdruck und der uneinheitliche Aufbau im (Geschichts-)Studium Sozialkontakte einschränkt, und Weblogs diese Defizite teilweise wettmachen könnten. Dem stimme ich persönlich nicht zu. Zumindest ich für meinen Teil kann mir nicht vorstellen, dass quasi Online- Bekanntschaften eine (wenn auch nur teilweise) Kompensation für tatsächlich persönlich kennengelernte Studienkollegen/innen sein kann. Das kann (und will) ich mir gar nicht vorstellen. Dass die Universität durchaus auch mit Zeitdruck verbunden ist, dem stimme ich durchaus zu. Aber dennoch glaube ich, dass es möglich ist, und im Sinne vom Pflegen von sozialen Kontakten auch wichtig, seinen Kommilitonnen/innen nicht nur virtuell zu begegnen. In diesem einen Punkt widerspreche ich dem Autor, ansonsten bleibt mir auch hier nur, den Text als sehr gelungen zu kommentieren.

michael reiter
Romberg - 21. Dez, 08:25

Dieser Kritikpunkt hat bereits Ihr Kollege Andreas Schmidt aufgegriffen. Prinzipiell stimme ich Ihnen zu. Das Arbeiten mit Weblogs kann nie die zwischenmenschliche Seite ersetzen bzw. ausblenden. Von meiner Seite ist der Einsatz von Weblogs im Rahmen dieses Kurses eine interessante Erfahrung im Vergleich zu den vorherigen Tutorien. Einerseits setze ich mich durch die Kommentarfunktion viel intensiver mit den Arbeiten einzelner Studierenden auseinander. Jedoch andererseits fehlt einem schon ein bißchen der persönliche Kontakt. Diese face-less Kommunikation könnte eben durch eine verstärkte online Diskussionsbereitschaft gemildert und verbessert werden.

Auf einen interessanten, kontaktknüpfenden Einsatz von Weblogs hat Ihr Kollege Peter Sniesko in seinem Beitrag hingewiesen. "[ich]möchte [...] auf zwei Weblogs hinweisen, die sehr schön die im Text angesprochene Funktion des Blogs als Notizbuch zeigen. Es handelt sich dabei jeweils um Sammlungen von Mitschriften zu Vorlesungen aus dem Bereich der Geschichte, die in diesem Semester an der Universität Wien gehalten werden (http://kriegmilitaer.twoday.net; http://antikerimperialismus.twoday.net)."

Wünsche Ihnen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

jan.hodel - 30. Dez, 16:37

Andere, zusätzliche Sozialkontakte

Das interessante an Weblogs ist ja die Möglichkeit, Kontakte herzustellen, die nicht durch räumlich-institutionelle Gemeinsamkeiten (zusammen an der gleichen Uni studieren, in der gleichen Stammkneipe verkehren u. dgl.) bestimmt sind. In Weblogs entstehen Kontakte stärker anhand inhaltlicher Themen - aber natürlich genauso zufällig, wie im "offline"-Leben auch. Diese Kontakte können sehr hilfreich sein, aber (da gebe ich Ihnen recht) kaum einen Ersatz darstellen.

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