Donnerstag, 25. Januar 2007

10. Aufgabe: Geschichte online

In diesem Text widme ich mich der Website
www.geschichte-online.at
Geschichte online ist bzw. war von 2002-2004 ein Projekt des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie des Instituts für Geschichte der Universität Wien. Unterstützt wurde dieses Projekt von historischen Instituten in Basel, Graz, Klagenfurt, Innsbruck, München, Salzburg und Wien.

Den "Kern" der Website bilden 4 Module, die in weiterer Folge in aller Kürze beschrieben werden sollen:

1. Modul: Wissenschaftliches Arbeiten

In diesem Modul werden dem Besucher die "Basics" wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt, wie etwa das Entwickeln von Fragestellungen und Hypothesen, das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten, das korrekte Verwenden von Zitaten, Fußnoten und ähnlichem. Weiters wird erläutert, wie mündliche Präsentationen gestaltet werden sollen.

Einen etwas von dieser Thematik abweichenden Punkt bildet die Unterkategorie Erste Schritte im Kurrent-Lesen. Hier kann man das Lesen der bis in die 1940er Jahre verwendeten Schrift erlernen bzw. festigen und verbessern.

2.Modul: Literatur- und Informationsrecherche

Dieses Modul bietet einerseits die Möglichkeit, die effektive Suche nach Literatur zu erlernen, (dabei wird der Umgang mit Bibliotheken ebenso behandelt wie etwa der Umgang mit Online- Datenbanken) andererseits kann man in diesem Modul Allgemeines über Quellen erfahren, etwa wie man sie nutzt, wo sie zugänglich sind etc.

3. Modul: Geschichtsdidaktik

Das Thema dieses Moduls ist in erster Linie Geschichte unterrichten an österreichischen Schulen. Hier geht es um die Schulorganisation, Bildungsziele, Lehrpläne, Unterrichtsplanung etc. Aber auch die Mediendidaktik wird hier behandelt, etwa die Geschichte der Rundfunknachrichten und jene der Fernsehnachrichten.

4. Modul: Hypertextcreator

Der Hypertextcreator ist ein Redaktions- und Datenbanksystem, an dem auch ohne große Programmierkenntnisse mitgearbeitet werden kann. Ziel dieses Open Source Systems ist es, ein offenes Hypertextnetzwerk zu schaffen, in dem Studierende Inhalte medienadäquat aufbereiten können, um so sowohl die individuelle Wissensvermittlung als auch kollektive Schreibprozesse zu fördern.
Leider lässt bzw. ließ sich bei meinem Besuch der Website am 24.1.2007 der Link zur Startseite des Hypertextcreators nicht öffnen.

Nachdem ich nun die 4 Module kurz und bündig vorgestellt habe, will ich mich nun noch dem Punkt "Zitat Zitierregeln, Anmerkungen" widmen, der sich im Modul 1 "Wissenschaftliches Arbeiten", befindet.

Zitat, Zitierregeln, Anmerkungen

Wie der Titel dieses Modulunterpunktes bereits verrät, behandelt er das korrekte Zitieren in einer wissenschaftlichen Arbeit. Angefangen von der Definition, was ein Zitat eigentlich ist, bis hin zu den verschiedenen Zitattypen, Zitatfunktionen und zu Literatur zum Thema Zitate deckt dieser Menüpunkt alles ab. Hier finden sich auch zahlreiche Beispiele für Zitate und die verschiedenen Zitier"systeme".
Als besonders einfallsreich empfinde ich den Link Erste Schritte im Zitieren, wo das theoretisch Erfahrene gleich in der Praxis angewandt werden kann.
Mit einem "Prüfungssystem", das mich irgendwie an jenes der Übungs- CD-ROM bei der theoretischen Führerscheinprüfung erinnert, kann man gleich mal testen, ob man die "Führerscheinprüfung" für Zitieren bestehen würde.
Konkret sieht das so aus, dass ein Text abgebildet ist, für das eingefärbte Satzsegment muss nun vom "Prüfling" entschieden werden, ob das Zitat richtig oder falsch angeführt ist. Dazu hat er/sie mehrere Antwortmöglichkeiten, bei einer korrekten Antwort erscheint die nächste Frage, bei einer falschen Antwort muss man es tapfer noch einmal versuchen...
Ich habe diese Idee der "praktischen Selbstkontrolle" als sehr positiv und auch unterhaltsam empfunden und muss sagen, das Zitieren hält für mich immer noch die eine oder andere Überraschung parat. Aber jetzt weiß ich ja, wo ich üben kann...


michael reiter

Dienstag, 16. Januar 2007

9. Aufgabe: Kommentar

Der Text von Prof. Schmale kann durchaus als Plädoyer an die Geschichtswissenschaft aufgefasst werden, sich dem Medium INTERNET noch mehr zu öffnen, und es wissenschaftlich zu etablieren. Ich gehe mit diesem Aufruf konform, kann mich ihm nur anschließen.
Dem genauen Inhalt des Textes merkt man an, dass er für ein Publikum geschrieben wurde, das mit der Materie GESCHICHTE UND NETZ bereits vertraut ist, da es meiner Meinung nach doch einiges an Vorwissen voraussetzt. Doch wenn man sich mit diesem Themenfeld bereits auseinander gesetzt hat, so wie ich von mir behaupten darf, ist der Text eine sehr sinnvolle und hilfreiche Lektüre.
Dass sein teilweise kompliziertes Vokabular und seine anspruchsvolle Syntax es nötig machen kann, den Text mehrmals zu lesen, mag zwar ein kleiner Wermutstropfen sein, sollte aber nicht davon abhalten, dies auch tatsächlich zu tun.
Mir bleibt also nichts anderes übrig, als diesen Text als sehr positiv zu beurteilen.


michael reiter

9. Aufgabe: Textzusammenfassung

Text: Geschichte im Netz – Praxis, Chancen, Visionen; von Wolfgang Schmale

Dieser Text ist an einen Kongress mit dem Titel hist.2006 angelehnt. Der Autor klärt in seinem Text zunächst, wie die drei Stichwörter im Texttitel zu verstehen sind. Er sieht sie allesamt zunächst als positiv: die PRAXIS als pragmatisch positiv, die CHANCEN als hoffnungsvoll positiv und die VISIONEN als euphorisch positiv. Dennoch wird offen gelegt, dass auch ein umgekehrter Schluss möglich ist – Chancen als Verluste zu sehen und Visionen als Untergang.
Doch der Autor zieht dem eindeutig die positive Deutung vor, und geht genauer darauf ein, was Geschichte im Netz heißen soll. Dabei legt Prof. Schmale gleich vorweg offen, dass er ein Befürworter davon ist, das WEB für geschichtswissenschaftliche Zwecke zu nutzen. Weiters sieht er, dass wir erst am Anfang dieser Nutzung stehen, was für ihn die CHANCEN und die VISIONEN besonders wichtig macht. Für ihn ist Geschichte im WEB Nutzung des Web für die vielfältigsten geschichtswissenschaftlichen Zwecke.

In seinem Unterpunkt Praxis stellt Prof. Schmale fest, dass die Nutzung des Internets für geschichtswissenschaftliche Zwecke noch wenig verbreitet ist, viel mehr werden viele Seiten von interessierten Laien verfasst. Zwar räumt der Autor ein, dass auch diese Seiten für die Wissenschaft von Interesse sein können und nicht grundsätzlich belächelt werden sollen, doch gibt es eben unter den „nichtwissenschaftlichen“ Seiten viele, die wissenschaftlich betrachtet unzureichend sind. In diesem Sinne geht Prof. Schmale auf die zahlreichen Seiten zum Gedankenjahr 2005 in Österreich ein, wo er einige solcher negativen Beispiele benennt. Als eine ganz spezielle Form der Geschichte im Netz sieht der Autor Computerspiele und Webgames, die Geschichte als Kulisse verwenden. Ihnen sollte man sich, dem Autor zufolge, stärker widmen.
Das geschichtswissenschaftliche Angebot im Netz sieht Professor Schmale trotzdem als umfangreich, in Form von digitalisierten Primär-Quellen, Bibliothekskataloge, Linkkataloge, historische Datenbanken, E- Learning etc.
Gegenwärtig beeinflussen sich alte und neue Medien in der Geschichtswissenschaft, Prof. Schmale sieht dies als eine Art Verbundsystem. Gegenseitige Beeinflussungen beschreibt der Autor für Seitengestaltungsprinzipien von Büchern und Homepages, ebenso für Schreibformate und für die steigende Zahl sowohl von wissenschaftlichen Homepages als auch von Monographien und Sammelbänden.
Prof. Schmale stellt fest, dass beide Systemteile aufeinander angewiesen sind und jedes Teilsystem momentan noch einen Mehrwert aufzuweisen hat.

Für die Chancen hält der Autor in erster Linie die Transformation der beiden Systeme, er gibt dabei 6 Beobachtungsfelder an: 1) die Verflüssigung und Beschleunigung der Kommunikation, also die Verlagerung der Wissensbestände ins Web, als Chance sieht es Prof. Schmale deshalb, weil es noch zu wenig genutzt wird 2) Forschung in einem Netz-basierten System der Geschichtswissenschaft (im Unterschied zum traditionellen System), Chancen sieht der Autor in der Barrierelosigkeit und Offenheit des Netzes. 3) der multimediale Charakter des Mediums Internet, die mögliche Nutzung verschiedenster Quellen, auch gleichzeitig 4) das Netz fördert inter- und multidisziplinäres Forschen und Darstellen von Ergebnissen 5) E-Learning zur Förderung der kommunikativen Operationen in Gruppen, des selbstgesteuerten Lernens und zur Steigerung des Fun- Faktors in der Geschichtswissenschaft, um die Grenzen zwischen Alltag und Wissenschaft wieder abzubauen. 6) das Stärken eines riesigen Wissensnetzwerkes und das Schwächen von Einzelpersonen.

Als Visionen sieht Prof. Schmale die Charakterisierungen des Internet und des Web als Medienrevolution im kulturgeschichtlichen Sinne. Für den Autor ist dies dahingehend eine Vision, als dass sich diese Entwicklung nicht so rasant vollzieht wie etwa die technische Revolution des Internet und des Web, und daher erst an ihrem Anfang steht. Hier sieht Prof. Schmale Parallelen zur Entwicklung des Buchdrucks zur Mitte des 15. Jahrhunderts. Für ihn nimmt das Individuum eine neue Position ein. Pessimisten sehen darin einen Verlust. Die Veränderung unserer Zivilisation bringt eine durchschlagende Veränderung geschichtswissenschaftlicher Grundposition mit sich. Die Gegenwartsgeschichte funktioniert laut Prof. Schmale mehr und mehr nach dem Hypertext-Muster, dem Schreibformatmuster des Internet. Das Netz codiert die gegenwärtige transformierte Zivilisation besser als die alten Medien.

Seinen Text beschließt Prof. Schmale mit einem mutigen Aufruf: Alle HistorikerInnen auf ins Netz!


michael reiter

Dienstag, 19. Dezember 2006

8. Aufgabe: Kommentar

Um ehrlich zu sein, und auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole und beginne langweilig zu werden, so muss ich auch zu diesem Text (bzw. Textausschnitt) sagen, dass er mir sehr gut gefallen hat. Er war verständlich geschrieben, auch wenn das Gebiet Weblog für einen noch Neuland ist, zahlreiche Link-Hinweise ermöglichen es, sich tiefer in die Materie hineinzuwagen.
Doch auch in diesem Text habe ich etwas gefunden, das ich doch kritisieren möchte. Der Autor schreibt, dass der Zeitdruck und der uneinheitliche Aufbau im (Geschichts-)Studium Sozialkontakte einschränkt, und Weblogs diese Defizite teilweise wettmachen könnten. Dem stimme ich persönlich nicht zu. Zumindest ich für meinen Teil kann mir nicht vorstellen, dass quasi Online- Bekanntschaften eine (wenn auch nur teilweise) Kompensation für tatsächlich persönlich kennengelernte Studienkollegen/innen sein kann. Das kann (und will) ich mir gar nicht vorstellen. Dass die Universität durchaus auch mit Zeitdruck verbunden ist, dem stimme ich durchaus zu. Aber dennoch glaube ich, dass es möglich ist, und im Sinne vom Pflegen von sozialen Kontakten auch wichtig, seinen Kommilitonnen/innen nicht nur virtuell zu begegnen. In diesem einen Punkt widerspreche ich dem Autor, ansonsten bleibt mir auch hier nur, den Text als sehr gelungen zu kommentieren.

michael reiter

8. Aufgabe: Textzusammenfassung

Text: Gasteiner, Martin/Krameritsch, Jakob: Schreiben für das WWW: Bloggen und Hypertexten, in: Schmale, Wolfgang (Hg.): Schreib-Guide Geschichte, 2. Aufl., Wien 2006 (UTB), S.243-271.

Um möglicher Verwirrung vorzubeugen: ja, der Text wurde auch schon für die Aufgabe Nr. 7 verwendet, allerdings handelte es sich um den zweiten Teil, der sich um Hypertext dreht und von Jakob Krameritsch geschrieben wurde.
Diese Zusammenfassung jedoch widmet sich dem ersten Teil des Textes, von Martin Gasteiner geschrieben. Er dreht sich in erster Linie ums Bloggen.

Der Autor Martin Gasteiner zeigt gleich zu Beginn des Textes auf, dass Weblogs noch selten für wissenschaftliche Zwecke genutzt werden. Er sieht in ihnen jedoch Möglichkeiten, Schreib-, Internet- und Vernetzungskompetenzen zu erwerben bzw. diese auszubauen, was durchaus auch für wissenschaftliches Arbeiten wichtige Voraussetzungen sind.
In weiterer Folge weist Gasteiner auf die Möglichkeiten des Computers hin, Texte, Bilder, audio-visuelle Formate etc. zu be- und verarbeiten. Er schreibt auch, dass der Computer, mit Verbindung zur "Außenwelt" via Internet zum Medium wird, also zum Träger von Informationen.
Danach widmet sich der Autor konkret dem Weblog und den Eigenschaften dieses Formates. Gasteiner beschreibt einen Weblog als eine regelmäßig aktualisierte Website, als eine Mischform von persönlicher Homepage und Diskussionsforum. Das Wort WEBLOG setzt sich aus den Begriffen WEB (von World Wide Web) und LOG (Logbuch) zusammen. Weblogs können ohne programmiererische Kenntnisse geschaffen werden. Einträge werden wie in einem Tagebuch rückwertschronologisch angezeigt, also der aktuellste Beitrag zuerst. Jeder Eintrag auf dem Weblog kann kommentiert werden (sofern der Administrator dies zulässt). Einträge weisen eine gewisse Struktur auf: Titel des Eintrags/Eintragsdatum/Eintragstext/Kategorie/Kommentar.
Das Lesen fremder Weblogs ermöglicht bzw. erleichtert es, seinen eigenen Schreibstil zu entwickeln, oder ihn einem gewissen Stil anzupassen. Zu beachten ist laut Gasteiner jedoch immer, dass man als Verfasser eines Blogs immer Publikum hat.
Das Aufwerfen von Diskussionspunkten und Fragen in einem Blog ermöglicht es, sich (konkret oder allgemein) an andere Personen zu wenden, diese zu einer konstruktiven Zusammenarbeit und/oder Diskussion zu bewegen etc. Das Internet ermöglicht damit, eine schnelle und effektive Zusammenarbeit von Personen, sei es nun auf universitärer Ebene oder anderswo.
Der Autor verweist auch darauf, dass Weblogs im Geschichtsstudium durchaus ihre Vorteile auszuspielen vermögen. Dabei geht Gasteiner vor allem darauf ein, dass ein Zusammenarbeiten von Gruppen von Studierenden über das gemeinsame Semester hinaus auf "virtueller Ebene" durchaus möglich ist. Es besteht durchaus die Chance, über Weblogs ein Netzwerk zu etablieren, in dem Studierende sich auf fachlicher (aber natürlich auch privater) Ebene beliebig austauschen können.
Ein Weblog kann aber darüber hinaus auch als Archiv für Links, Literaturhinweise etc. verwendet werden oder ein Online-Lernjournal zu führen, um, bereits auf Hinblick einer Diplomarbeit, eine gute Ausgangsbasis dafür zu haben, welchen Themas man sich bedienen möchte, und auf welche Weise man sich diesem nähert. Einträge in den Weblog, egal welcher Art, können laut Gasteiner später durchaus als Gedächtnisstütze fungieren.
An dieser Stelle wirft der Autor selbst die Frage auf, ob denn diese Gedanken, die auf dem Weblog veröffentlicht werden, nicht Privatsache sind und ob diese dann einem Publikum präsentiert werden sollen. Dies ist natürlich für jeden (potenziellen) Eintrag von neuem zu entscheiden und liegt in der Betrachtung des jeweiligen Autors/der jeweiligen Autorin. Ihm/Ihr muss stets bewusst sein, dass jeder Eintrag kommentiert, und somit auch kritisiert werden kann. Damit muss verstanden werden, umzugehen.
Die Form, die ein Eintrag haben soll, kann der Autor/die Autorin selbst bestimmen, da es möglich ist, sowohl PDF als auch DOC und ähnliches zu verwenden.

Gasteiner bringt in weiterer Folge ein Beispiel für einen sogenannten Gemeinschaftsblog, also einen Blog, der von mehreren Autoren/Autorinnen geschaffen wurde (bzw. immer noch wird), nämlich von http://bildung.twoday.net
Der Autor führt hierzu auch an, wie wichtig es ist, einen solchen Gemeinschaftsblog zu organisieren, das heißt einzuteilen, wer für welche Bereiche zuständig ist.
Auch die "Ethik des BLoggens" wird hier in weiterer Folge vom Autor bearbeitet. Dabei zeigt er auf, dass für jeden (potenziellen) Eintrag von neuem entschieden werden muss und wie es umCopyright- Bestimmungen bestellt ist. Hierzu verweist er auf http://www.creativecommons.org
Das Zitieren von Monographien, Artikeln etc. ist auch beim Bloggen den üblichen wissenschaftlichen Zitierregeln unterworfen, beim Zitieren von Internetquellen sollten Links zu den zitierten Homepages angelegt werden. Bei Fehlinformationen sollte der falsche Eintrag auf dem Blog stehen bleiben und ergänzend ein neuer, den oder die Fehler korrigierenden Eintrag angelegt werden. Persönliche Gedanken und Haltungen sollten knapp bemessen bleiben, um möglichen Missbrauch dieser vorzubeugen.
Abschließend zeigt Gasteiner auf, wie man zu einem Weblog kommen kann, sowohl als Einsteiger, als auch als Fortgeschrittener. Er verweist darauf, dass es kostenlose Angebote gibt, die einen begrenzten Webspace zur Verfügung stellen. Programmierkenntnisse sind, wie bereits weiter oben erwähnt, nicht erforderlich.
Die Variante für Fortgeschrittene ermöglicht es, einen Weblog auf einem eigenen Serverplatz anzulegen. Hier empfiehlt Gasteiner http://wordpress.de bzw. http://www.s9y.org

Zum Abschluss verweist der Autor noch auf die Weblogs einiger Historiker
http://adresscomptoir.twoday.net
http://hodel-histnet.blogspot.com
sowie zu Weblogs
http://bildung.twoday.net
http://www.opensourcecms.com
http://lernundenter.com/interaktion/blog/weblog.htm

michael reiter

Dienstag, 5. Dezember 2006

7. Aufgabe: Kommentar

Den Text von Gasteiner/Krameritsch kann ich nur als äußerst positiv bewerten. Ihnen gelingt es, das Thema Hypertext sehr verständlich zu vermitteln, auch wenn man diesbezüglich kein, oder nur wenig, Vorwissen hat. Die im Text inbegriffenen praktischen Übungen, die sich auf eben diese Thematik beziehen, erlauben es, das durch Lesen dieses Beitrags theoretisch erlangte Wissen gleich praktisch umzusetzen.
Auch die als Abbildungen verwendeten Screenshots fand ich sehr passend, da sie das Geschriebene doch noch zu vertiefen vermochten. Ebenso, dass Beteiligte von pastperfect.at und dem Hypertextcreator zitiert wurden, bewerte ich als sehr positiv.
Einzig die Zitate am Ende des Textes sagten mir persönlich wenig zu, doch mögen sie anderen Lesern gern als Anstoß für weiterführende Gedanken dienen (wofür sie ja auch gedacht sind).

michael reiter

7. Aufgabe: Textzusammenfassung

Text
Gasteiner, Martin/Krameritsch, Jakob: Schreiben für das WWW: Bloggen und Hypertexten, in: Schmale, Wolfgang (Hg.): Schreib-Guide Geschichte, 2. Auflage, Wien 2006 UTB), Seiten 243-271.

Der Text befasst sich mit den Möglichkeiten, die "Hypertext" HistorikerInnen eröffnet. Im Mittelpunkt steht die Nichtlinearität, die jedem Hypertext zugrunde liegt. Querverbindungen (=Links) gelten als leitendes Strukturierungs- Prinzip. Krameritsch beschreibt Hypertexte als "elektronische Zettelkästen", die "assoziative Schreib- und Leseräume" bieten. Sie ermöglichen es dem Benutzer, die Inhalte individuell und interessengeleitet zu lesen und sich so seine/ihre eigenen Wege zu bahnen.
Der Autor geht auch darauf ein, dass die Gefahr besteht, im Hypertext die Orientierung und den Überblick zu verlieren. In weiterer Folge geht Krameritsch darauf ein, wie dies seitens eines Hypertext- Autors zu verhindern ist.
Dazu beschreibt er zunächst die Eigenschaften und Charakteristika von Hypertexten, dass sie offene Enden aufweisen, d.h. ständig ergänzt werden können, dass sie ortsunabhängig, da online verfügbar, sind, was dazu führt, dass sich Hypertexte ausgezeichnet für Teamarbeit eignen.

Wichtig für den Autor ist die Nichtlinearität von Hypertexten, d.h. dass Hypertexte netzwerkartig angelegt sind. Sie haben keinen Hauptteil, keinen Anfang und kein Ende. Alle Textbausteine sind hierarchisch gleichgestellt. Hypertexte müssen, um verstanden zu werden, also nicht linear von A-Z durchgelesen werden, um verstanden zu werden. Ähnliches findet sich auch bei Zeitungen, Lexika und Enzyklopädien. Dies ermöglicht dem Leser somit, sich seinen eigenen Leseweg zu suchen.
Ein Charakteristikum für Hypertexte ist die Aufgliederung in kleine Teil- und Themenbereiche, die aufeinander verweisen (in Form von Links), aber unabhängig voneinander verstanden werden können. Diese Tatsache ist auch für einen Autor/eine Autorin eines Hypertextes wichtig.
Nach Krameritsch sind Hypertexte ...im engeren Sinn (...) also computerverwaltete, unsequenzierte Texte. Unsequenzierte Texte bedeutet eben, dass sie ohne Schaden für das Verständnis in beliebiger Reihenfolge gelesen werden können und die Texte durch Verweise (=Links) miteinander verbunden sind.
Im weiteren Verlauf geht der Autor darauf ein, wie ein Hypertext geschrieben werden soll. Am Wichtigsten ist dabei, dass ein Thema in kleine Einheiten geteilt werden muss, die dann untereinander durch Links miteinander verknüpft werden. Wichtig bleibt, dass jede einzelne Einheit für sich Sinn ergibt, und als Einstiegspunkt in das Thema gewählt werden kann. Weiters soll jede Einheit möglichst viele Links haben, um ein weiteres, möglichst individuelles Weitervorgehen zu ermöglichen. Auch die Frage nach Größe und Länge einer solchen Einheit wird behandelt und mit etwa 2500 Zeichen festgelegt.
Krameritsch zeigt anhand der Homepage pastperfect.at praktisch, wie so ein Hypertext tatsächlich im WWW steht, und wie es zu diesem Projekt kam. Dabei kommen Beteiligte von pastperfect.at zu Wort und mehrere abgebildtete Screenshots zeigen das Projekt pastperfect.at. In diesem Kapitel werden weitere Fragen, die sich an den Hypertext- Autor richten, aufgeworfen. => An wen richtet sich der Text? Wieviel Wissen kann vorausgesetzt werden ? etc.
Auch wird in diesem Abschnitts des Textes deutlich, wie wichtig Teamarbeit beim Erstellen eines Hypertextes ist, um mit dem Arbeitsumfang überhaupt fertig zu werden. Weiters wird deutlich, wie wichtig es ist, die Schreibstile der einzelnen AutorInnen gegenseitig anzupassen, um dem Benutzer/der Benutzerin eine reibungslose Rezeption der einzelnen Texteinheiten zu ermöglichen.
Um das Schreiben im Team schmackhafter zu machen, zeigt Krameritsch Beispiele auf, wo dies geübt werden kann. Dabei nennt er die Online- Enzyklopädie Wikipedia ebenso wie den Hypertextcreator, welcher ein online zugängliches Content Management System darstellt, das Studierenden helfen soll, Inhalte medienadäquat zu produzieren, aufzuarbeiten und zu vernetzen. Auch hierzu liefert der Autor Screenshots, die dies veranschlaulichen sollen, sowie die dazugehörige Internetadresse. Ebenso wie bei pastperfect.at kommt auch hier ein aktiv beteiligter Student zu Wort, der seine Eindrücke zum Hypertextcreator preisgibt.
Den Abschluss des Textes bilden Zitate, die als weiterführende Gedanken über das Denken und Schreiben in hypertextuellen Strukturen angeführt sind.

michael reiter

Samstag, 2. Dezember 2006

6. Aufgabe: Pastperfect die 2.

Aufgrund der negativen Reaktion bezüglich meines pastperfect- Textes habe ich mich dazu entschlossen, diesen neu zu verfassen. Der alte Text soll als "abschreckendes Beispiel" und als "Mahnmal für die Fehlbarkeit des Menschen" dennoch auf diesem Blog bestehen bleiben.
Um den gegebenen Kommentar aufzugreifen, so möchte ich mir an dieser Stelle nicht unterstellen lassen, dass ich mich zu wenig und zu ungenau mit der Materie befasst habe, ich habe wohl lediglich die geforderte Umsetzung der Aufgabe missverstanden und möchte mich diesbezüglich hier in aller "Weböffentlichkeit" dafür entschuldigen. Ich bin froh darüber, dass ich diesbezüglich umgehend darauf hingewiesen wurde, und dass mir Verbesserungsvorschläge und Orientierungshilfen angeboten werden bzw. wurden.
Doch genug dieser Worte und der Zeit- bzw. Platzschinderei.
Im weiteren Verlauf dieses Textes werde ich noch einmal auf die Homepage pastperfect.at eingehen, deren Struktur ich ja bereits im diesen Text vorangegangenen beschrieben habe.
Nunmehr werde ich mich aber in erster Linie mit der auf der Homepage angebotenen Flashversion beschäftigen, und den Zugängen, die diese dem Benutzer bietet. Diese Zugänge lassen sich in 4 Kategorien/Bereiche gliedern:

1) Ereignisse
2) Kontexte
3) Rezeption
4) Reflexion

Zusätzlich besteht selbstverständlich die Möglichkeit, durch Stichwortsuche zum Erfolg zu kommen.

1) Ereignisse
In dieser Rubrik finden sich Texte zu bedeutsamen Geschehnissen zwischen 1492 und 1558. Hier kann der Nutzer separat für jedes Jahr im oben angegebenen Zeitraum nach Ereignissen suchen, die in unterschiedliche Themengebiete (Alltag, Frau, Kultur etc.) eingebettet sind. Dies lässt sich auch geographisch auf der Europalandkarte verfolgen, wo die jeweiligen Ereignisorte hervorgehoben werden.

2) Kontexte
Dieser Menüpunkt bietet die Möglichkeit, zu bestimmten Themen und/oder Ereignissen Hintergrundinformationen in Erfahrung zu bringen, sowie das eigentlich gewählte Thema um verschiedene Aspekte zu erweitern, sei es in Bezug auf Wirtschaft, Politik oder ähnlichen Feldern.

3) Rezeption
Dieser Zugang ermöglicht es dem Nutzer, veranschaulicht durch einen "Zeitstrahl", die Interpretation und Deutung von historischem "Wissen" und von Fakten über Jahrhudnerte weg zu verfolgen. So findet man für "Brasilien" einen Textauszug aus dem Jahr 1500, andere aus dem frühen 20. Jahrhundert bis hin zu Jahr 2000.

4) Reflexionen
Diese Rubrik geht nicht direkt auf die Geschichte von 1492 bis 1558 ein. Reflexionen beinhaltet vielmehr Erfahrungsberichte und Essays von WissenschaftlerInnen, wo vorwiegend wissenschaftstheoretische Probleme und Themen aufgegriffen und behandelt werden. Großen Raum finden auch Abhandlungen über Medien, vor allem das Web. Wie sie wissenschaftlich genutzt werden können, wie man sich im Web orientieren kann usw.

Fazit: Nach dieser neuerlichen Betrachtung und Bearbeitung der Site bin ich zu der Ansicht, oder vielmehr mittlerweile Einsicht, gelangt, dass sich pastperfect deutlich von den bislang behandelten Websites wie etwa historicum.net oder clio-online abhebt.
Dies geschieht nicht nur aufgrund der optischen Gestaltung und der Flashversion, sondern auch durch den (mir nun offensichtlichen) vielseitigeren Zugang und die zahlreichen Möglichkeiten, die pastperfect bietet, sich einem Thema zu nähern und dieses in seinem Kontext (geographisch, zeitlich oder thematisch) zu erforschen.
Pastperfect versteht es, dem Nutzer seine eigenen (Gedanken)wege gehen zu lassen und ermöglicht daher, sehr individuell und uneingeschränkt nach seinen eigenen Vorstellungen zu arbeiten und die Site seinen eigenen Wünschen nach zu isntrumentalisieren.
Trotzdem bin ich der Ansicht, dass die Flashversion nicht sehr übersichtlich angelegt ist, d.h. die Menüpunkte sind für meinen persönlichen Geschmack nicht gut strukturiert. Dies trifft vor Allem auf die Rubrik Rezeption zu. Die graphische Lösung mit dem Zeitstrahl erscheint mir nicht gelungen. Auch dass mir auf meiner "Reise" durch pastperfect keine Bilder untergekommen sind, verwundert mich, da sich die Site doch sehr bemüht, das Medium Internet und seine Möglichkeiten bestmöglich zu nutzen.
Bleibt mir nur noch zu sagen, dass mir dieser erneute Streifzug durch pastperfect doch einige neue und von mir bis dahin verborgene Möglichkeiten geboten hat. Dennoch hinterlässt der, für meine Begriffe, zu unstrukturierte Aufbau von pastperfect einen leider etwas bitteren Nachgeschmack bei der ansonsten inhaltlich sehr gut aufgebauten Homepage.

michael reiter

Dienstag, 28. November 2006

6. Aufgabe: Rezension der Homepage pastperfect.at

Dieser Beitrag befasst sich mit der geschichtswissenschaftlichen Homepage www.pastperfect.at
Sie behandelt die Geschichte Europas zwischen 1492 und 1558. Finanziert wird pastperfect von der ÖNB, die Seite kooperiert auch mit dem IG der Universität Wien. Laut Startseite beinhaltet pastperfect über 700 Texte von mehr als 60 AutorInnen. Der Menüpunkt Presse erlaubt es Besuchern, sowohl Pressematerial als auch Presseberichte einzusehen und beinhaltet sowohl eine Linkliste, als auch E-Mail- Adressen für eine mögliche Kontaktaufnahme mit den pastperfect- Verantworltichen.
Der eigentliche Zugang zum geschichtlichen Material von pastperfect ermöglicht einerseits der Menüpunkt Textversion, und andererseits der Menüpunkt Flashversion.

Mithilfe des Menüpunkts Textversion gelangt man umgehend zur Suchfunktion, der erste Menüunterpunkt ist eine Auflistung von Ereignissen, die im Europa der Jahre 1492 bis 1558 stattgefunden haben. Zu jedem dieser Ereignisse lassen sich unmittelbar Informationen abfragen, weitere Informationen zu in diesen Texten vorkommenden historischen Persönlichkeiten etc. können durch Links in Erfahrung gebracht werden.
Neben der Auflistung von Ereignissen ist es auch möglich, über den Menüpunkt Kontexte seine Informationssuche mit Erfolg zu krönen. Dieser Menüpunkt ist in 18 verschiedene thematische Kategorien unterteilt, wie etwa Alltag, Entdeckungen, oder Frau. Jedes dieser Themen enthält mehrere Texte, die wiederum die bereits oben erwähnten Verlinkungen aufweisen.
Unter Rezeption finden sich weitere Themenkomplexe, die über das 15. und 16. Jahrhundert hinaus verfolgt werden.
Der Menüpunkt Reflexionen beinhaltet Essays, Erfahrungsberichte und Evaluationen zum Thema "(Kultur-)Wissenschaften und Web".

Der zweite Menüpunkt auf der Startseite, Flashversion beinhaltet grundsätzlich die selben Punkte wie Textversion, ist aber eben die internetgerechte Aufarbeitung der Themen. Eine Europakarte zeigt die wichtigsten Orte, bei Anklicken dieser erscheinen die geschehenen Ereignisse von 1492, jedes einzelne Jahr (bis 1558) kann separat angeklickt werden.


Fazit:
Meiner Meinung nach ist diese Site im Gegensatz zu jenen von historicum.net oder clio-online deutlich aufwendiger gestaltet. Auch die hellblaue Farbgebung vor allem der Startseite steht in starkem Kontrast zu den eher zurückhaltenden Farben der anderen Seiten. Ebenso unterscheidet die Flash- Animation diese Site stark von den anderen.
Diese Flash- Animation birgt meiner Meinung nach viele Gefahren, vor allem jene der Unübersichtlichkeit. Die Textversion hingegen besticht durch eine gute Struktur und Gliederung.
Die Suchfunktion ermöglicht eine präzise Suche, zahlreiche Biographien und Bildquellen unterstützen die Informationsfindung spezieller Bereiche.
Die Menügliederung der Flash- Funktion scheint mir nicht optimal, da die Menüunterpunkte schwer erreichbar und teilweise sehr unübersichtlich sind.
Speziell die Menüpunkte Projekt, Impressum, Literatur, Presse und Drucken sind bei der Flashversion gut versteckt, bei der Textversion scheinen sie gar nicht erst auf.
Für eine schnelle und kurzfristige Suche würde ich diese Homepgae nicht empfehlen, da sie, zumindest auf den ersten Blick, dazu viel zu umfangreich und teilweise leider auch zu unübersichtlich ist.
Selbst mir sind die oben erwähnten Menüpunkte mehr oder weniger zufällig während meiner Recherche untergekommen, der Zeitaufwand, den diese Site abverlangt, ist im Gegensatz zu historicum.net oder clio-online ungleich höher.

michael reiter

Montag, 20. November 2006

Aufgabe 5: Analyse der Website www.historicum.net

Die hier bearbeitete Website wird vom Verein "historicum.net - Geschichtswissenschaften im Internet e. V." geleitet und von Prof. Dr. Gudrun Gersman und Prof. Dr. Hubertus Kohle im Internet vertreten, die Geschäftsstelle betreut Sabine Büttner. Die Homepage führt zahlreiche Förderer und Partner an, unter anderem die Universität Köln und die Ludwig Maximilian Universität München, sowie die "Schwesterprojekte" www.sehepunkte.de und www.zeitenblicke.de. Kontakt zu den Betreibern kann über E-Mail bzw. über den "klassischen" Postweg hergestellt werden, die dazu erforderlichen Informationen erhält man unter der Rubrik "Kontakt".
Die Homepage widmet sich vorwiegend der Geschichte Europas. Die Site bietet einerseits die Möglichkeit, über eine Suchmaschine zu Ergebnissen zu kommen, andererseits besteht die Möglichkeit, bereits über die Startseite mittels der angegebenen Rubriken "Themen", "Länder", "Recherche" und "Lehren und Lernen" eine etwas eingeschränkterer und spezifischere Suche zu starten.

Über die Rubrik "Themen" gelangt man zu einer Unterteilung in verschiedene Themenbereiche wie "Hexenverfolgung", "Jüdische Geschichte", "Schwabenkriege" etc.
Linkt man sich von einem dieser Begriffe weiter, so erhält man zunächst eine kurze Beschreibung und eine Kontaktmöglichkeit via E-Mail für Nachfragen an Personen, die sich mit dem jeweiligen Thema auseinandersetzen, sowie weitere Links zu einer genaueren Einführung, Themen/Texten, Lexikon, Quellen, Bibliographien, Mailingliste, Links, Redaktion sowie separat noch Updates zu zuletzt veröffentlichten relevanten Texten, Arbeiten etc.
Auch diese Unterkategorien fassen noch weitere Unterteilungen, um noch genauer ins Detail gehen zu können.

Die Rubrik "Länder" umfasst zahlreiche europäische Staaten und Regionen, zu denen jeweils ein eigenständiges Internetportal angelegt wurde. Teilweise sind auch zu den Ländern Unterrubriken wie etwa "Themen", "Materialien", "Wissenschaft", "Kultur" und "Redaktion" angelegt.

Der Menüpunkt "Recherche" beinhaltet Links zu "Institutionen", "Literaturrecherche", "Fachzeitschriften",
"Digitalisierte Quellen", " Lexika und Nachschlagewerke" und "Fachportale".
Auch diese Unterpunkte weisen weitere Unterkategorien auf, wie etwa "Digitalisierung" sich in "Textressourcen" und "Bildressourcen" aufteilen.

Unter der Kategorie "Lehren und Lernen" finden sich Tutorials,
die Unterteilungen in dieser Kategorie lauten wie folgt: "Archiveinführung", "Computer im Geschichtsstudium", "Internet im Geschichtsstudium", "Webkatalog: Lehre und Internet", "Geschichtsdidaktik", "GWU- Kolumne Informationen Neue Medien" sowie "Link- Winks" (Online- Angebote zur Frühneuzeitlichen Geschichte).
Auch diese Menüpunkte sind weiter untergliedert, diese Aufzählung würde allerdings endgültig den Rahmen sprengen.

Weiters fürht die Homepage ein eigenes Forum, und es besteht auch die Möglichkeit, einen Newsletter online zu abonnieren, ebenso ist es möglich, unter dem Menüpunkt "Presse" das Presseecho sowie Pressemitteilungen etc. zu verfolgen.
Weiters bietet die Site eine umfangreiche Hilfe, um auf der Website besser zurecht zu kommen.

Was die visuelle Gestaltung betrifft, so hält sich auch diese Homepage vornehm zurück. Auch sie besticht, wie die bereits zuvor besprochenen Homepages, durch ihre Übersichtlichkeit, es stören keine Pop- Ups, auch die Ladezeiten sind kurz. Die Farben sind unauffällig und zurückhaltend. Das Menü besticht durch seine gute Struktur, auch die zahlreichen Verlinkungen sind sehr übersichtlich.
Zu sämtlichen Einträgen lassen sich die jeweiligen Autoren leicht eruieren, was eine gute Recherche und Rezeption ermöglicht.

Montag, 13. November 2006

4. Aufgabe: Besprechung des Historischen Fachportals Clio- Online

Dieser Beitrag behandelt den Aufbau und die Online- Nutzungsmöglichkeiten des Fachportals für die Geschichtswissenschaften http://www.clio-online.de/.
Diese Website wurde von der Humboldt-Universität zu Berlin unter Mitarbeit zahlreicher weiterer Institutionen und Kooperationspartnern ins Leben gerufen und wird seit Mai 2002 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Sie befasst sich mit keinem speziellen historischen Thema, sondern bietet vielmehr die Möglichkeit, über das zur Verfügung gestellte Online- Portal umfangreiche Online- Recherchen von dieser Website aus zu starten und zu koordinieren. Das überaus umfangreiche Online- Verzeichnis zu wissenschaftlichen Angeboten zum Thema Geschichte bietet umfangreiche Möglichkeiten für eine qualitativ hochwertige Recherche im WWW inklusive der Suche nach Rezensionen. Außerdem ermöglichen es thematische Online- Foren, auf internationaler Ebene mit anderen Historiker/innen zu interagieren und zu kooperieren und so aktuelle Forschungsstände etc. auszutauschen sowie zu historischen Diskussionen anzuregen. Informationen zu den Forscher/innen sowie Kontakte zu selbigen finden sich unter dem Menüpunkt Forscher/innen.
Der Menüpunkt Chancen auf der Startseite von clio-online beinhaltet eine Reihe von Angeboten betreffend Stipendien, Praktika, Stellen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Unter dem Menüpunkt Forscher/innen bietet clio-online zusammen mit der Virtuellen Fachbibliothek Osteuropa Historiker/innen ein Medium, ihre Arbeit für eine größere (Fach-)Öffentlichkeit zu publizieren.
Weiters bietet clio-online die Möglichkeit, sich kostenlos ein eigenes Benutzerkonto zu erstellen. Über dieses (bzw. die eigene E-Mailadresse) können somit Newsletter u. ä. von Partnerprojekten erhalten werden.

Die Website selbst präsentiert sich meiner Meinung nach als sehr gut strukturiert und übersichtlich gestaltet. Deshalb sind die zahlreichen Menüpunkte und die dazugehörigen Unterkategorien nicht als störend zu empfinden. Die Zeit, die investiert werden muss, um die Website genauer kennen zu lernen, ist in jedem Fall gut angelegt. Da die Ladezeiten kurz sind und keine lästigen Pop- Ups und/oder ähnliches den Gebrauch der Website stören, erweist sich auch intensives Arbeiten mit clio-online als sehr empfehlenswert. Als kleinen Wermutstropfen empfinde ich die Tatsache, dass clio-online "nur" zweisprachig ist (deutsch und englisch), das wird dem internationalen Anspruch, den clio-online sich wohl auch selbst stellt, nicht ganz gerecht. Die Gestaltung der Website ist an sich schlicht, auf reizüberflutende Farben und Formen wird zugunsten von Übersichtlichkeit und seriösem Auftreten verzichtet.

Bei mir hat clio-online einen durchwegs positiven Einfluss hinterlassen und gleichzeitig einen Einblick ermöglicht, wie qualitativ hochwertige historische Quellen auch über das Internet erreicht werden können.

michael reiter

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hallo
Ich habe hier lustige und spannende Aussprüche...
Igelborste - 1. Feb, 14:19
Kurz und bündig...
Kurz und bündig haben Sie die Website vorgestellt....
Romberg - 25. Jan, 06:38
10. Aufgabe: Geschichte...
In diesem Text widme ich mich der Website www.geschichte-online.at Geschichte...
michaelreiter - 25. Jan, 00:27
Kommentar Schmale
Das müssten wir mal alle diskutieren, inwieweit...
Schmale - 17. Jan, 17:24
9. Aufgabe: Kommentar
Der Text von Prof. Schmale kann durchaus als Plädoyer...
michaelreiter - 16. Jan, 19:11

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