Samstag, 2. Dezember 2006

6. Aufgabe: Pastperfect die 2.

Aufgrund der negativen Reaktion bezüglich meines pastperfect- Textes habe ich mich dazu entschlossen, diesen neu zu verfassen. Der alte Text soll als "abschreckendes Beispiel" und als "Mahnmal für die Fehlbarkeit des Menschen" dennoch auf diesem Blog bestehen bleiben.
Um den gegebenen Kommentar aufzugreifen, so möchte ich mir an dieser Stelle nicht unterstellen lassen, dass ich mich zu wenig und zu ungenau mit der Materie befasst habe, ich habe wohl lediglich die geforderte Umsetzung der Aufgabe missverstanden und möchte mich diesbezüglich hier in aller "Weböffentlichkeit" dafür entschuldigen. Ich bin froh darüber, dass ich diesbezüglich umgehend darauf hingewiesen wurde, und dass mir Verbesserungsvorschläge und Orientierungshilfen angeboten werden bzw. wurden.
Doch genug dieser Worte und der Zeit- bzw. Platzschinderei.
Im weiteren Verlauf dieses Textes werde ich noch einmal auf die Homepage pastperfect.at eingehen, deren Struktur ich ja bereits im diesen Text vorangegangenen beschrieben habe.
Nunmehr werde ich mich aber in erster Linie mit der auf der Homepage angebotenen Flashversion beschäftigen, und den Zugängen, die diese dem Benutzer bietet. Diese Zugänge lassen sich in 4 Kategorien/Bereiche gliedern:

1) Ereignisse
2) Kontexte
3) Rezeption
4) Reflexion

Zusätzlich besteht selbstverständlich die Möglichkeit, durch Stichwortsuche zum Erfolg zu kommen.

1) Ereignisse
In dieser Rubrik finden sich Texte zu bedeutsamen Geschehnissen zwischen 1492 und 1558. Hier kann der Nutzer separat für jedes Jahr im oben angegebenen Zeitraum nach Ereignissen suchen, die in unterschiedliche Themengebiete (Alltag, Frau, Kultur etc.) eingebettet sind. Dies lässt sich auch geographisch auf der Europalandkarte verfolgen, wo die jeweiligen Ereignisorte hervorgehoben werden.

2) Kontexte
Dieser Menüpunkt bietet die Möglichkeit, zu bestimmten Themen und/oder Ereignissen Hintergrundinformationen in Erfahrung zu bringen, sowie das eigentlich gewählte Thema um verschiedene Aspekte zu erweitern, sei es in Bezug auf Wirtschaft, Politik oder ähnlichen Feldern.

3) Rezeption
Dieser Zugang ermöglicht es dem Nutzer, veranschaulicht durch einen "Zeitstrahl", die Interpretation und Deutung von historischem "Wissen" und von Fakten über Jahrhudnerte weg zu verfolgen. So findet man für "Brasilien" einen Textauszug aus dem Jahr 1500, andere aus dem frühen 20. Jahrhundert bis hin zu Jahr 2000.

4) Reflexionen
Diese Rubrik geht nicht direkt auf die Geschichte von 1492 bis 1558 ein. Reflexionen beinhaltet vielmehr Erfahrungsberichte und Essays von WissenschaftlerInnen, wo vorwiegend wissenschaftstheoretische Probleme und Themen aufgegriffen und behandelt werden. Großen Raum finden auch Abhandlungen über Medien, vor allem das Web. Wie sie wissenschaftlich genutzt werden können, wie man sich im Web orientieren kann usw.

Fazit: Nach dieser neuerlichen Betrachtung und Bearbeitung der Site bin ich zu der Ansicht, oder vielmehr mittlerweile Einsicht, gelangt, dass sich pastperfect deutlich von den bislang behandelten Websites wie etwa historicum.net oder clio-online abhebt.
Dies geschieht nicht nur aufgrund der optischen Gestaltung und der Flashversion, sondern auch durch den (mir nun offensichtlichen) vielseitigeren Zugang und die zahlreichen Möglichkeiten, die pastperfect bietet, sich einem Thema zu nähern und dieses in seinem Kontext (geographisch, zeitlich oder thematisch) zu erforschen.
Pastperfect versteht es, dem Nutzer seine eigenen (Gedanken)wege gehen zu lassen und ermöglicht daher, sehr individuell und uneingeschränkt nach seinen eigenen Vorstellungen zu arbeiten und die Site seinen eigenen Wünschen nach zu isntrumentalisieren.
Trotzdem bin ich der Ansicht, dass die Flashversion nicht sehr übersichtlich angelegt ist, d.h. die Menüpunkte sind für meinen persönlichen Geschmack nicht gut strukturiert. Dies trifft vor Allem auf die Rubrik Rezeption zu. Die graphische Lösung mit dem Zeitstrahl erscheint mir nicht gelungen. Auch dass mir auf meiner "Reise" durch pastperfect keine Bilder untergekommen sind, verwundert mich, da sich die Site doch sehr bemüht, das Medium Internet und seine Möglichkeiten bestmöglich zu nutzen.
Bleibt mir nur noch zu sagen, dass mir dieser erneute Streifzug durch pastperfect doch einige neue und von mir bis dahin verborgene Möglichkeiten geboten hat. Dennoch hinterlässt der, für meine Begriffe, zu unstrukturierte Aufbau von pastperfect einen leider etwas bitteren Nachgeschmack bei der ansonsten inhaltlich sehr gut aufgebauten Homepage.

michael reiter

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